Die projekte die Sie unterstützen

 

 

Jane (50 Jahre) ist Straßenverkäuferin in der kenianischen Hauptstadt Nairobi, einer der Städte mit dem stärksten Wachstum der Welt. Die Ungleichheiten sind dort extrem aber Jane ist dazu entschlossen die Dinge zu ändern. Seit mehreren Jahren verteidigt Sie die Rechte der Kleinunternehmer.

"Die Regierung sorgt sich nicht um die kleinen Geschäftsleute. Aber die großen Unternehmen, die, gehören  Leuten, die für die Regierung arbeiten. Das ist ungerecht".

Jane ist entschlossen, die Situation der Straßenverkäufer zu verbessern. Vor zweieinhalb Jahren hat Sie The Shining Mothers, eine Gruppierung von Unternehmerfrauen, gegründet. Jane schult dort Frauen die sich in das Kleinunternehmen wagen und verteidigt ihre Rechte.

Die Situation der Straßenverkäufer in den Armenvierteln von Nairobi ist sehr schwierig. Die meisten von ihnen haben keine Qualifikation und können den hohen Preis für eine Betriebsgenehmigung nicht aufbringen; das hindert sie daran ihre Produkte auf den offiziellen Märkten zu verkaufen.

In der Vergangenheit mussten die Straßenverkäufer außerdem jeden Tag einen hohen Prozentsatz ihrer Einkünfte an lokalen Steuern abgeben. Zu gleicher Zeit gewährt der kenianische Staat den großen Multinationalen jedes Jahr 1,1 Milliarden Dollar an Steuervorteilen.

"Hätte ich etwas zu sagen, dann würde ich beschließen, dass die Steuern abhängig vom Einkommen jedes einzelnen zu entrichten wären".

Nachdem The Shining Mothers die Ungerechtigkeit ihrer Situation im Stadtrat angeprangert hatten, wurde beschlossen, dass die lokalen Steuern künftig nur noch zwei Mal pro Woche zu entrichten sind. Dies macht schon einen großen Unterschied für sie: jetzt können sie mehr sparen für die Erziehung ihrer Kinder und für eine Betriebslizenz.

Jane ist froh und glücklich darüber, dass die Stimme ihrer Organisation erhört wurde. Ein Erfolg der sie dazu anspornt ihre Führerrolle in der Gemeinschaft weiter zu verfolgen. Für Jane ist diese Stärkung der Gemeinschaft am wichtigsten.

"Die Festigung meiner Gemeinschaft ist für mich die größte Freude. Ich gebe Kompetenzen weiter und weiß dass diese Kompetenzen es anschließend jemandem ermöglichen eine neue Einkommensquelle zu haben. Das nennen wir 'empowerment'".