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Das Hohe Venn

De Hoge Venen

Das Hohe Venn ist ein Stück einzigartiger Natur und sowohl das größte Naturschutzgebiet als auch die größte abgeschlossene Kulturlandschaft Belgiens. Der Naturpark Hohes Venn-Eifel liegt in den belgischen Ostkantonen und umspannt zwölf Gemeinden mit einer Gesamtfläche von 72 000 Hektar. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus Heide, Sumpf und Torfgebieten und verstreuten kleinen Wäldchen.
Die bekanntesten Städte am Rande des Hohen Venn sind Eupen, Malmédy und Spa. Weitere wichtige Orte sind die Talsperre der Gileppe und die Wesertalsperre. Belgiens höchster Punkt, das 694 m hohe „Signal de Botrange“ befindet sich im Hohen Venn und wird auch auf der Trailwalker-Strecke liegen.
Achtung: Wenn die Rote Fahne gehisst ist, darf niemand das Naturschutzgebiet im Hohen Venn betreten!

  • Brandgefahr, Flucht unmöglich, telefonische Verbindung nicht gewährleistet.
  • Schutz der Natur, im Frühjahr Brutzeit der Birkhühner.
  • Dieses Verbot kann bis zum 15.06.2008 anhalten; der Rest des Waldes bleibt jedoch das ganze Jahr über zugänglich.

Widersetzen Sie sich diesem Verbot bitte nicht! Sie begeben sich selbst und andere in Lebensgefahr und im Falle eines Strafzettels schaden Sie dem ganzen Oxfam Trailwalker.

Torf

Durch das rauhe Klima dieses Gebietes mit den starken Niederschlägen, den langen und kalten Wintern und einer niedrigen Durchschnitts-temperatur (6,1°) konnten zahlreiche sehr seltene Pflanzenarten Nordeuropas und der Gebirgs-regionen sowie des atlantischen Raums erhalten bleiben.

Die heutige Vennlandschaft ist größtenteils unter dem Einfluss des Menschen entstanden.
Die alten Landbau- und Viehzuchtpraktiken, wie das Weiden, das Roden, das Ernten von Heu und die Gewinnung von Torf, haben offene Räume geschaffen. Bis zum Mittelalter war das Gebiet des Hohen Venns jedoch zu 90 % mit Laubwäldern bedeckt.
Etwa ab 1840 (in der preußischen Zeit) wurden erhebliche Heideflächen mit Fichten bepflanzt.
Dadurch gingen die Torfflächen sehr stark zurück; sie waren einst die einzigen unbewaldeten Flächen, weil das Wasser an die Oberfläche trat und auf diese Weise die Bildung einer bis zu mehreren Meter dicken Torfschicht begünstigte. Es ist das einzige bis heute erhalten gebliebene natürliche Biotop.
Zu seinem Erhalt sind erhebliche Schutzmaßnahmen erforderlich.

Im Hinblick auf den Schutz der Fauna und Flora des Hohen Venns wurde eine Fläche von 4.500 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen (bereits 1957). Dieses Schutzgebiet wurde seit 1966 mit dem Europäischen Diplom für Naturschutz ausgezeichnet.

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Fauna&Flora

DIE TIERWELT

Großwild (Hirsch, Reh und Wildschwein) ist im gesamten Gebiet verbreitet.
Der Bestand wird auf 1.200 Hirsche, beinahe doppelt so viele Rehe und etwa tausend Wildschweine geschätzt.

Andere geschützte Arten, wie Birkhuhn, Marder und Wildkatze, sowie zahlreiche spezifische Vogel- und Insektenarten findet man vor.

DIE PFLANZENWELT

Hier findet man seltene Arten der Moor- und Feuchtgebiete, wie Beinbrech, Wollgras, Heidekraut, Rosmarinheide, Europäischer Siebenstern, Moosbeere ...

DAS WASSER

Alle Wasserläufe der Region entspringen im Hohen Venn. Es handelt sich hier um Wildbäche, deren Lauf durch fünf Talsperren reguliert wird. Diese versorgen über eine Million Einwohner mit Trinkwasser.

DER WALD

Der ursprüngliche Wald - Buchen und Eichen mit Birken - wurde im Laufe der Jahrhunderte durch Feuer, übermäßiges Abholzen, das Beweiden und die landwirtschaftliche Nutzung zerstört.

Die Fichte wurde in jüngerer Zeit eingeführt ; sie liefert Qualitätsholz für Sägewerke sowie für die Papier- und Spanplattenindustrie. Zwanzig örtliche Sägewerke verarbeiten jährlich eine halbe Million m3 Holz.

Fichten und andere Nadelhölzer bedecken 90 % der bewaldeten Flächen im Hohen Venn. Auf der übrigen Fläche finden wir Buchen und andere Laubholzarten. Der heutige Trend ist auf das Aufforsten mit Laubhölzern und die ökologische Bewirtschaftung der Anpflanzungen ausgerichtet. Deshalb werden starke Durchforstungen vorgenommen ; diese kommen Fauna und Flora zugute und fördern die Wiederherstellung des Bodens.

Rad-und Wanderwege

Zurzeit sind im Hohen Venn Wanderwege mit einer Gesamtlänge von nahezu 2600 km angelegt. Alle diese Wege beginnen in einem der Dörfer rund um das Venn und sind auf großen Tafeln aufgezeichnet. Vor Ort kann man auch spezielle Wanderkarten kaufen. Die meisten vorgeschlagenen Strecken sind zwischen 3 km und 20 km lang. Jede der Strecken bringt den Wanderer zu einem oder mehreren der schönen Aussichtspunkte oder zu einer der Sehenswürdigkeiten des Hohen Venn. Es gibt auch zwei große Fernwanderwege, die das Gebiet auf einer Gesamtstrecke von 70 - 80 km durchqueren. Eine davon ist die GR 56, die  von Holland bis zum Mittelmeer verläuft und fast 70 km durch das Hohe Venn führt.

 

Die Region zieht auch immer mehr Rad- und Mountainbikefahrer an. Strecken von bis zu 140 km werden vorgeschlagen, aber auch einfachere Rundfahrten von 11 km bis 24 km Länge. Einige der Touren führen über extra eingerichtete Radwege, andere gehen querfeldein. In einem speziellen Radreiseführer werden Strecken mit einer Gesamtlänge von über 800 km vorgestellt.


Unterkunft

Entdecke die Ostkantone!

Wer den belgischen Osten entdecken will, sollte das Auto besser stehen lassen. Diese Region kann man am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Denn die Gegend ist ein wahres Paradies für Wanderer. Die zahlreichen Wanderwege führen die Naturliebhaber in echte Oasen der Ruhe und des Friedens. Viele der Routen und gekennzeichneten Spaziergänge in das Hohe Venn starten an der Touristeninformation beim „Signal de Botrange“ (dem höchsten Punkt Belgiens), dem Naturschutzzentrum von Botrange oder am Haus Ternell in Eupen. Die Landschaft des Hohen Venn ist einzigartig mit seinen Moorgebieten und Sümpfen und wegen seiner Fauna und Flora, die es am Wegesrand zu entdecken gilt. Mountainbikern bieten sich auf gut gekennzeichneten Strecken tolle Möglichkeiten. Dem Wanderer begegnen auf seinen Wegen alte Bauernhöfe, mittelalterliche Burgen und kleine Kapellen. Die Menschen der Region sind freundlich und viele von ihnen sprechen mehrere Sprachen.  Die gute Küche der lokalen Restaurants ist zu empfehlen und die meisten Hotels bieten ein ausgesprochen hohes kulinarisches Niveau in einem außergewöhnlichen Rahmen. Besonders  im Herbst wird nicht nur in den großen Hotels, sondern auch in kleinen Familienbetrieben ausgezeichnetes Wild serviert. Sie finden alle Informationen auf der Seite http://www.eastbelgium.be/index.html oder unter der Nummer +32 (0)80/227.664.

Die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens


Kaart Duitstalige Gemeenschap in België

Die Deutschsprachige Gemeinschaft  ist unter den drei autonomen Gemeinschaften Belgiens die kleinste. Das deutsche Sprachgebiet zählt heute knapp 74.000 Einwohner: Zumeist deutschsprachige Belgier, aber auch wallonische, flämische und ausländische Mitbürger. Im Norden befindet sich das dichter besiedelte, an große Verkehrsachsen angebundene Eupener Land mit den Gemeinden Eupen, Kelmis, Lontzen sowie Raeren. Südlich des Hohen Venn liegt die ländliche, touristisch orientierte belgische Eifel mit den Gemeinden Amel, Büllingen, Burg-Reuland, Bütgenbach und St.Vith. Das Gebiet ist insgesamt 854 Quadratkilometer groß. Amts-, Schul- und Gerichtssprache ist Deutsch. Die Stadt Eupen (17.000 Einwohner) ist über die Grenzen hinaus als Luft- und Kneippkurort bekannt. Hier befindet sich das Verwaltungszentrum der DG: Parlament, Regierung und Ministerium sind in Eupen angesiedelt. Touristen suchen wieder verstärkt Ruhe und Erholung auf dem Land – in beschaulichen Dörfern, die zum Entspannen einladen. Sie suchen den Kontakt mit der Natur, mit den Lebensgewohnheiten der ländlichen Bevölkerung, sowie die Begegnung mit dörflichen Traditionen und den weitläufigen, von Bauern gepflegten Landschaft. In Ostbelgien genießt man noch natürliche Herzlichkeit und Gastfreundschaft, mit einem Wort: Ländliche Lebensqualität, wie man sie schätzt und liebt. Es gibt nicht eine Ortschaft im belgischen Osten, die nicht auf historische, kulturelle oder sonstige Sehenswürdigkeiten verweisen kann. Überall werden Sie Kapellen und Kirchen aus dem 13., 14., 15. oder 16. Jahrhundert entdecken, sowie Burgen, Denkmäler, Talsperren, 300-jährige Bäume, das Vennkreuz, Warchefelsen, alte Mühlen, alte Bauernhöfe, Grotten, das Naturreservat und vieles mehr. Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten in den Ostkantonen ist so groß, dass Sie von der Vielfalt überrascht sein werden. Die ausgezeichnete Infrastruktur erlaubt es darüber hinaus, inmitten dieser schönen Landschaft den durch Wanderungen und Sport geprägten Aktivurlaub mit dem Besuch von Wellness-Einrichtungen zu kombinieren.

 

Eupen

Eupen - die gemütliche Genieβerstadt zum Erholen und Flanieren Eupen, die Hauptstadt der Deutschsprachigen Gemeinschaft, ist mit ihrem kulturellen Angebot und den vielen Baudenkmälern die größte Touristenattraktion des ostbelgischen Grenzlandes. Die Stadt an der Weser, die ehemals durch die Textilindustrie reich wurde, ist voller prächtiger Bürgerhäuser, Kirchen und Brunnen. Auf den historischen Plätzen empfängt die Stadt ihre Besucher, die vor oder hinter den liebevoll restaurierten Fassaden die kulinarischen Köstlichkeiten der Region genießen können. Das Übernachtungsangebot bietet seinen Gästen alles für einen erholsamen Aufenthalt. Nicht zuletzt der Hertogenwald, die zahlreichen städtischen Parkanlagen und die Nähe zum Hohen Venn bieteen die Möglichkeit zu ausgiebigen Spaziergängen, Fahrrad- und Reittouren. An der Wesertalsperre kommen nicht nur Familien voll auf ihre Kosten: Großer Spielplatz, Kletterturm, sowie der Wasser- oder Walderlebnispfad sind hier die Attraktionen. Mit vielen spektakulären sportlichen Veranstaltungen sind die Freizeitmöglichkeiten zahlreich und abwechslungsreich. Abgerundet wird das Angebot mit dem historischen Stadtmuseum, dem Schokoladenmuseum „Jacques" und dem Naturzentrum Ternell. Das ganze Jahr über finden zahlreiche folkloristische und kulturelle Events statt, die immer mehr Besucher anlocken: Herausragende Veranstaltungen wie der Eupener Karneval, das „Summer in the City" Festival, der Eupen Musik Marathon, das Tirolerfest, der Weihnachtsmarkt und andere Feste sorgen das ganze Jahr für Abwechslung und Unterhaltung. Fordern Sie den Veranstaltungskalender und unsere Gruppenbroschüre an und wenden Sie sich für weitere Informationen an:

Tourist Info Eupen
Marktplatz 7
4700 Eupen
Tel.: 087 / 55 34 50
Fax:  087 / 55 66 39
E-Mail:
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Web Site:
www.eupen-info.be

 

 


 

 
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